8 Hüte und ein Golfball

Muskulös. Der Ami verleugnet seine 5,0-Liter-V8-Power nicht, praktische Seiten sind kaum sein Revier.

Gegenüber dem Standard-V8-„Ford Mustang“ hat die Mach-1-Version nochmals zehn PS mehr. Und optional ein manuelles Getriebe.

Ob der amerikanische Traum Realität oder Illusion ist, sei dahingestellt. Auf alle Fälle gehören Mustangs dazu. Stählerne. Solche der Kategorie „Pony Car“. Wofür Ford sich rechtzeitig den passenden Namen reserviert hat. Und gleichzeitig einen Mythos kreierte. Der bis dato lebt. Mit und ohne Steve McQueen. Er gehört nach wie vor in die Kategorie „Born to Be Wild“, das geht auch zweispurig. All das schwirrt durch den Kopf, wenn man den Mach 1 entert. 

Der beste Platz ist links vorne
Die passende Hintergrundmusik liefert das Konzert der acht Töpfe des Triebwerks. Je nach Drehzahl orgelt es gurgelnd bis brüllend. Das Radio muss man laut aufdrehen. Oder darauf verzichten. Und sich aufs kernige Kupplungspedal im Verein mit dem sehr griffigen Schalthebelknauf à la Golfball konzentrieren. Bitten lässt sich der V8 nicht, er prescht schon beim zartesten Zupfer los. Genauso prompt agiert die -Lenkung. Und das Fahrwerk, obwohl straffest, teilt keine ungebührlichen Schläge aus, selbst wenn der Mustang mit den Hinterhufen aushaut.

Technische Daten:
Ford Mustang Mach 1 Fastback.
5,0-l-V8-Saugbenziner, 460 PS, 529 Nm, Heckantrieb, manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe, 0 auf 100 in 4,8 Sek., 267 km/h Top-Speed, ab 1.593 kg, 4797 x 1916 x 1403 mm L x B x H, 2.720 mm Radstand, zwei Türen, vier Sitze, 408 l Kofferraumvolumen.
Preis: ab 89.100 Euro. 


Text: Beatrix Keckeis-Hiller
Fotos: Hersteller

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