Bunt, bio, basisch

Die vier Gründer der „Basenbox“ (basenbox.at) über das Geheimnis basischer Ernährung.

better life: Die meisten von uns sind übersäuert durch Kaffee, ­tierische Produkte und Süßes. Basische Ernährung für Anfänger, wie gelingt das am einfachsten?
Das Zauberwort lautet „Gemüse“! Je mehr Gemüse in allen erdenklichen Farben und Formen auf dem Teller landet, desto basischer wird das ­Gericht. Wenn über die Hälfte der Speise aus Gemüse besteht, dann ist das schon die halbe Miete.

Bei der Basenkur wird auf fast alles verzichtet, das uns auf den ersten Blick in stressigen Zeiten pusht, also z. B. muss man ohne die tägliche Kaffee­pause oder die süße Jause ­auskommen. Welche Alternativen eignen­ sich, um die Umstellung zu ­erleichtern?
Das klingt jetzt so, als wäre eine Basen­kur die absolute Folter; das ist sie aber überhaupt nicht. Die meisten Menschen entschließen sich ja eine Basenkur zu machen, weil sie etwas verändern möchten. Vielleicht fühlt man sich schlapp und ausgelaugt, die Verdauung funktioniert nicht optimal, man hat oft Kopfweh oder kränkelt immer wieder. Es stimmt natürlich, dass jede Veränderung zuerst einmal ein bisschen Anstrengung bedarf, aber das Ziel ist, dass man sich nach der Kur besser als vorher fühlt. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und so haben sich einige einfach angewöhnt, im Laufe des Tages 3–6 Tassen Kaffee zu trinken. Dass der hohe Kaffeekonsum die Ursache dafür sein kann, dass wir uns schlapp fühlen, das blenden wir gerne aus. In so einem Fall ist es schon hilfreich, den Kaffeekonsum einfach zu reduzieren. Und wer sich nach Süßem sehnt, der kann einfach mal für ein paar Tage ausprobieren, statt zu Keksen und Schokolade, zu köstlich-knackigem Obst zu greifen.

Wie lange ist es sinnvoll, eine ­Basenkur durchzuführen und wie stellt man die Ernährung danach wieder um?
Die Dauer der Basenkur hängt sehr von der Ausgangslage des Einzelnen ab. Schon bei 5 Tagen Basenkur werden Entgiftungsprozesse aktiviert, wich­tige Nährstoffe eingeschleust, Reparaturmechanismen in Gang gesetzt, das Immunsystem gestärkt, die Selbstheilungskräfte aktiviert, die Nährstoffspeicher aufgefüllt und das Bewusstsein für die Gesundheit geschult. Darum ist es auch ganz wichtig, so eine Basenkur nicht als Diät oder Quick-Fix zu sehen, sondern als Einstieg in eine wunderbare­ Lebensstiländerung.

Interview: Alicia Weyrich

Foto: Basenbox

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